Wasser, kühles, klares Wasser. Und ich tauche auf und ich fühle mich rundum gereinigt und erfrischt – wie neugeboren. So muss sich die Taufe in den Anfängen des Christentums angefühlt haben, als im Erwachsenenalter getauft wurde, und zwar durch Untertauchen. Später wurde dann die Kindertaufe üblich, weil man zeigen wollte: Unsere Kinder sind von Gott angenommen und gehören von Anfang an zur christlichen Gemeinschaft dazu. Und mit Rücksicht auf die Babys beschränkte man sich darauf, Wasser über den Kopf zu gießen.
Heute ist wieder Vieles möglich. Wir taufen Kinder mit wenigen Wochen, mit einem Jahr, mit zwei, mit drei, mit fünf, mit neun... Wir taufen jedes Jahr einige Jugendliche vor ihrer Konfirmation. Und einmal im Jahr, an Christi Himmelfahrt, ziehen wir auch wieder die Schuhe aus, steigen ins Wasser und taufen im See. Und wer die meist noch etwas frischen Temperaturen nicht scheut, darf gern auch untertauchen. Für das ganz besondere Tauferlebnis.
Mehr Informationen zur Taufe und die nächsten Termine am See und in der Kirche gibt es hier.